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Lumière virante

Miguel Lauper

Lumière virante vereint drei signifikante Ebenen des Lichts – Funktion, Biologie und Empfindung – gleichwertig in einer Leuchte. Die Bedienung erfolgt intuitiv und lädt dazu ein, Beleuchtungssituationen im Wohn- und Arbeitsraum aktiv zu beeinflussen. Verschiedene Variablen lassen sich mechanisch justieren, bis das Licht den persönlichen Bedürfnissen entspricht. Kernstück ist ein präzise gefärbter Reflektor, der die kontrollierte Reflexion und Absorbtion verschiedener Wellenlängen des Leuchtmittels möglich macht und sich dadurch positiv auf Gesundheit und Wohlbefinden auswirkt.

«Ein Gestalter ist für mich immer in erster Linie ein Entdecker.»

Reflektor als Herzstück der Leuchte. Das unharmonische Lichtspektrum herkömmlicher Leuchtmittel hat auf verschiedenen Ebenen negative Einflüsse auf die menschliche Biologie und unser Wohlbefinden. Um dem entgegenzuwirken wird das Licht der Leuchte mittels eines reflektierenden Farbrasters harmonisiert. Das ausgestrahlte Licht der Leuchte trifft nun zuerst auf das Raster, bevor es in den Raum gelangt. Die dargestellten Arbeitsschritte zeigen den Prozess der deduktiven Entwicklung eines harmonischen Farbrasters mit den jeweiligen Messberichten.
Reflektor als Herzstück der Leuchte. Das unharmonische Lichtspektrum herkömmlicher Leuchtmittel hat auf verschiedenen Ebenen negative Einflüsse auf die menschliche Biologie und unser Wohlbefinden. Um dem entgegenzuwirken wird das Licht der Leuchte mittels eines reflektierenden Farbrasters harmonisiert. Das ausgestrahlte Licht der Leuchte trifft nun zuerst auf das Raster, bevor es in den Raum gelangt. Die dargestellten Arbeitsschritte zeigen den Prozess der deduktiven Entwicklung eines harmonischen Farbrasters mit den jeweiligen Messberichten.
Um die verschiedenen Aspekte von Licht verstehen zu können, wurden diverse Werkzeuge angefertigt. Abgebildet ist das modulare Werkzeug N°4. Es dient unter anderem zur Untersuchung von Diffusität, Abstrahlwinkel, Absorption und Reflexion.
Um die verschiedenen Aspekte von Licht verstehen zu können, wurden diverse Werkzeuge angefertigt. Abgebildet ist das modulare Werkzeug N°4. Es dient unter anderem zur Untersuchung von Diffusität, Abstrahlwinkel, Absorption und Reflexion.
Durch die präzise Farbzusammensetzung des Rasters werden übermässige Anteile nicht einfach gefiltert, sondern lediglich reduziert und neu mit den anderen Wellenlängen gemischt. Das volle Lichtspektrum bleibt so erhalten.
Durch die präzise Farbzusammensetzung des Rasters werden übermässige Anteile nicht einfach gefiltert, sondern lediglich reduziert und neu mit den anderen Wellenlängen gemischt. Das volle Lichtspektrum bleibt so erhalten.

«Am Design interessiert mich die ursprüngliche Bedeutung des Begriffs: Handwerk, Ingenieurdenken und ästhetisches Empfinden zusammengedacht.»

Die elektronischen Komponenten werden auf einem Bügel bestückt. Dieser wird in das Rohr eingeschoben bis er einrastet und anschliessend mit einem Gewindering von der Oberseite gekontert.
Die elektronischen Komponenten werden auf einem Bügel bestückt. Dieser wird in das Rohr eingeschoben bis er einrastet und anschliessend mit einem Gewindering von der Oberseite gekontert.
Für die Lichtstreuung und benuztzerfreundlichkeit wird ein zweiachsiger Mechanismus verwendet. Die Beweglichen Teile der Leuchte können ohne Werkzeuge zerlegt werden.
Für die Lichtstreuung und benuztzerfreundlichkeit wird ein zweiachsiger Mechanismus verwendet. Die Beweglichen Teile der Leuchte können ohne Werkzeuge zerlegt werden.
„Im Kontext von individuellen Wohn-/ und Arbeitssituationen sollen Benutzer die Möglichkeit haben selbst auf eine verständliche, pragmatische und heitere Weise Einfluss auf die Lichtsituation im Raum zu nehmen. Die Qualität des Lichts und Benutzerfreundlichkeit der Leuchte stehen an erster Stelle damit ein poetisches Werkzeug entstehen kann.“
„Im Kontext von individuellen Wohn-/ und Arbeitssituationen sollen Benutzer die Möglichkeit haben selbst auf eine verständliche, pragmatische und heitere Weise Einfluss auf die Lichtsituation im Raum zu nehmen. Die Qualität des Lichts und Benutzerfreundlichkeit der Leuchte stehen an erster Stelle damit ein poetisches Werkzeug entstehen kann.“

Drei Fragen an Miguel

Was hat dich bei der Arbeit an deinem Diplomprojekt am meisten überrascht?

Ein Gestalter ist für mich immer in erster Linie ein Entdecker. Daher überrascht mich jedes Projekt von neuem. Im Bezug zum Licht hat mich die Beobachtung, dass die Hierarchie der Helligkeit im Raum massgebend zum Wohlbefinden beiträgt, besonders beeindruckt.

Was interessiert dich am Design?

Die ursprüngliche Bedeutung des Begriffs: Handwerk, Ingenieurdenken und ästhetisches Empfinden zusammengedacht. Wie Kopf, Hand und Herz im Entwurfsprozess miteinander ins Gespräch kommen und das Immaterielle materiell werden lassen.

Woran wirst du dich erinnern, wenn du an dein Studium zurückdenkst?

An all die Möglichkeiten! An die Werkstätten, die Begegnungen mit den verschiedensten interessanten Menschen und die einmalige Situation im Toni-Areal. Ich habe auch im Ausland gearbeitet, manchmal unter prekären Bedingungen, daher fällt mir das Arbeiten in der Quaränte nicht besonders schwer. Ich mag es mit unvorhergesehene Situationen umzugehen müssen und neue Lösungen zu finden, aber schade ist es trotzdem, dass wir die Ausbildung nicht zusammen an der Hochschule selbst abschliessen können.

Miguel Lauper

BA-Diplom 2020 / Industrial Design

Kooperationspartner*innen:
KT Colors I Katrin Trautwein
LuminaryLED I David Hauser
Licht Institut I Fedor Benisowitch
Luminum Lichtplanungen I Benjamin Hert
Kulturhaus Helferei I Martin Wigger
Källin Galvanik I Roland Kälin

Mentorat:
Lisa Ochsenbein
Hanspeter Wirth (Co-Mentor)

Kontakt:
info@bureaulauper.com
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