Designperspektiven: «Das Unbekannte als Designimpuls» mit Jérôme Rütsche
«Die Lust auf Neues ist mehr als nur eine flüchtige Emotion» – sie ist der Kernimpuls von Jérôme Rütsches Designphilosophie und -praxis. Anhand konkreter Projekte und persönlicher Erfahrungen zeigt er, wie die systematische Suche nach dem Unentdeckten nicht nur zu ästhetischen Produkten führt, sondern auch zu neuen Systemen und Dienstleistungen. Dabei möchte er auf den oft übersehenen Zusammenhang zwischen Neugier und nachhaltiger Designentwicklung hinweisen.
Welche Methoden helfen, den Entdeckungsdrang in strukturierte Designprozesse zu übersetzen? Und wie verändert sich eine gestalterische Identität, wenn das "Warum" in der Arbeit als permanente Exploration verankert ist?
Jérôms Vortrag ist eine Einladung, die eigene Neugierde nicht als Nebenschauplatz, sondern als zentrale Designkompetenz zu verstehen – und das Unbekannte als wertvollen Designimpuls zu erkennen.
Nach seiner Ausbildung zum Kaufmann und einigen Jahren in der Gastronomie, absolvierte Jérôme Rütsche 2015 den Bachelor in Industriedesign an der Écal. Mit crisp–id gestaltete er im Team während fünf Jahren Produkte für lokale und internationale Unternehmen. Nebenher gründete er mit einem befreundeten Architekten das Hospitality-Tech StartUp mySaess. Seit zwei Jahren arbeitet er am Swiss Center for Design and Health als Co-Leiter der Werkstatt und ist verantwortlich für die Entwicklung neuer Angebote.
Die Veranstaltung findet am Dienstag, 8. April 2025 um 17:00 Uhr im Hörsaal 5.T07, Toni Areal statt. Interessierte sind herzlich willkommen. Der Eintritt ist kostenfrei.
Was sind die «Designperspektiven»?
Die Veranstaltungsreihe «Designperspektiven» bietet Studierenden und Interessierten professionelle Einblicke in die Designpraxis und verdeutlicht Schwerpunkte angrenzender Fachbereiche, die das Industriedesign beeinflussen.
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