Workshop: Bioregional Hacking

Zurich Design Weeks

«Bioregional Hacking» ist ein Hands-on-Workshop von Caja Peters und Micha Baggenstos, begleitend zur Ausstellung Material Arguments. Darin werden industrielle Objekte mit Wolle und Ton experimentell umgearbeitet.

Alte, vergessene, kaputte und unbrauchbare Produkte werden durch die Umarbeitung mit Ton und Wolle in neue, eigenständige Objekte transformiert. Der Fokus liegt dabei auf den Materialien und den Verarbeitungsmethoden. Im Kontrast zu industriell massengefertigten Produkten aus meist fossilen Ressourcen nutzen wir regionale Wolle und Ton – zwei lebendige, sich anpassende Materialien –, um die industriellen Objekte in Form, Gestaltung und Nutzbarkeit zu hacken. Dabei entstehen experimentelle Objekte, die sich an der Schnittstelle zwischen Funktion und Skulptur bewegen.

Durch die Arbeit mit Ton und Wolle wollen wir einen neuen Bezug zu Materialien herstellen: von isolierter, anonymer Ressource zu verbundener, lebendiger Materie.

Der Workshop ist offen für alle. Teilnehmende sind eingeladen, eigene industriell produzierte Objekte mitzubringen – Elektroschrott, Staubsauger, Lampen, Stühle. Eine Auswahl an Objekten stellen wir zusätzlich bereit. Gemeinsam werden wir diese verändern, umbauen und hacken und so eine andere, regional verankerte Materialpraxis entwerfen.

Samstag, 19.9.2026
10:30–16:00
ID Lab (3.E07), ZHdK Toni Areal
Teilnahmegebühr Materialkosten: 25 CHF
Link zur Anmeldung folgt in Kürze

Photo Guillaume Musset
Photo Guillaume Musset
Photo Micha Baggenstos
Photo Micha Baggenstos